Das Problem

Agent Discovery & Governance

Welche KI-Agenten greifen bereits auf Ihre Systeme zu?

Die meisten Organisationen können heute nicht genau benennen, welche KI-Lösungen bereits im Einsatz sind.

Neue Werkzeuge entstehen dort, wo sie gebraucht werden: in Fachbereichen, Projekten und Teams. Bevor Governance greifen kann, braucht es deshalb zunächst Transparenz. Unser Discovery-Workshop hilft Ihnen dabei, den Überblick zu gewinnen.

Der entscheidende Punkt

KI-Agenten müssen wie privilegierte Identitäten behandelt werden.

Ein KI-Agent kann heute SAP-Einträge ändern, Tickets abschließen, Benutzer anlegen oder Workflows auslösen. Damit wird er faktisch zu einer privilegierten Identität. Und jede privilegierte Identität braucht Governance: einen verantwortlichen Owner, klare Zugriffsrechte, definierte Lifecycle-Prozesse und nachvollziehbare Dokumentation.

Unternehmen haben über Jahre gelernt, menschliche Identitäten zu verwalten. KI-Agenten stellen nun vergleichbare Fragen in einem neuen Kontext. Wer trägt die Verantwortung? Welche Berechtigungen sind wirklich nötig? Wie werden Änderungen dokumentiert? Und wann wird ein Agent wieder abgeschaltet? Für viele bestehende Prozesse und Systeme sind diese Anforderungen noch nicht vorgesehen.

Wichtig dabei: Agent Governance ist kein Zukunftsthema. Sie beginnt dort, wo autonome Systeme heute schon Zugriffe erhalten, Aktionen auslösen und Geschäftsprozesse beeinflussen.
Warum jetzt handeln
Die Einführung von KI erfolgt aktuell oft schneller als die Anpassung bestehender Prozesse. Neue Assistenten, Agenten und Automatisierungen schaffen zwar enormen Mehrwert, bringen aber auch neue Verantwortlichkeiten mit sich. Für menschliche Identitäten haben die meisten Organisationen etablierte Prozesse. Klar ist, wer Zugriff erhält, wer ihn genehmigt und wie Berechtigungen geprüft werden. Bei KI-Agenten fehlen diese Strukturen häufig noch. Genau daraus entsteht das Risiko.
Das Problem

Sie können nicht steuern, was Sie nicht sehen.

KI-Agenten werden zunehmend Teil produktiver Geschäftsprozesse. Sie erstellen Inhalte, verarbeiten Daten, lösen Workflows aus oder greifen auf bestehende Unternehmenssysteme zu. In vielen Organisationen entstehen diese Anwendungsfälle dort, wo sie gebraucht werden – oft schneller, als Governance-Strukturen nachziehen können.

Dadurch wächst eine neue Gruppe digitaler Identitäten heran, für die häufig noch keine klaren Verantwortlichkeiten, Prozesse oder Kontrollmechanismen existieren.

Kein Owner

Wer ist verantwortlich für welche KI-Anwendung? Ohne klare Zuständigkeiten entstehen Lücken in der Governance, die erst bei Incidents oder Audits sichtbar werden.

Kein Lifecycle

Viele Agenten werden für einen konkreten Anwendungsfall eingeführt und anschließend dauerhaft betrieben. Berechtigungen, API-Zugänge und Credentials bleiben bestehen, auch wenn sich Prozesse verändern oder der ursprüngliche Zweck nicht mehr relevant ist. Ohne definierte Lifecycle-Prozesse fehlt häufig die regelmäßige Überprüfung.

Kein Audit-Trail

Welche Entscheidungen wurden getroffen? Welche Systeme wurden genutzt? Welche Aktionen wurden ausgelöst? Solange alles funktioniert, bleiben diese Fragen oft unbeantwortet. Spätestens bei Audits, Sicherheitsvorfällen oder Compliance-Prüfungen werden sie jedoch relevant.

Unser Vorgehen bei der Agent Discovery

Transparenz vor Kontrolle .

Bevor Verantwortlichkeiten, Richtlinien oder Governance aufgebaut werden können, muss zunächst klar sein, was überhaupt existiert.

Deshalb starten wir mit einer strukturierten Bestandsaufnahme Ihrer Umgebung. Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und daraus konkrete nächste Schritte abzuleiten.

01 Erkennen

Was existiert bereits?

Gemeinsam verschaffen wir uns einen Überblick über bestehende KI-Anwendungen, Agenten, Automatisierungen und Integrationen. Dabei betrachten wir sowohl technische Systeme als auch organisatorische Verantwortlichkeiten, um ein realistisches Bild Ihrer aktuellen Situation zu erhalten.

Workshops · Architekturaufnahme · IAM-Analyse

02 Einordnen

Wo besteht Handlungsbedarf?

Nicht jede Lösung birgt dasselbe Risiko. Wir bewerten bestehende Agenten und Automatisierungen anhand ihrer Zugriffe, Verantwortlichkeiten und ihrer Bedeutung für kritische Prozesse. So wird sichtbar, welche Themen priorisiert werden sollten und wo Governance-Lücken bestehen.

Ergebnis: Risikobewertung & Priorisierung

03 Strukturieren

Wie geht es weiter?

Auf Basis der Ergebnisse unserer Agent Discovery entwickeln wir einen pragmatischen Fahrplan für die nächsten Schritte. Sie erhalten eine klare Einschätzung der wichtigsten Handlungsfelder sowie konkrete Empfehlungen für Governance, Prozesse und organisatorische Verantwortlichkeiten.

Ergebnis: Schriftliche Handlungsempfehlung

Das Ergebnis der Agent Discovery

Was Sie mitnehmen

Eine belastbare Grundlage für die nächsten Schritte:

Transparenz über bestehende Agenten

Alle identifizierten KI-Agenten und autonomen Systeme mit ihren Zugriffsrechten und Zuständigkeiten.

Risikobewertung

Klassifizierung nach Kritikalität und Privilegierungsgrad. Was sollte kurzfristig betrachtet werden und was kann später folgen?

Identifizierte Handlungsfelder

Wo bestehen organisatorische oder technische Lücken? Dabei berücksichtigen wir auch Anforderungen aus NIS2, DORA und anderen regulatorischen Vorgaben, soweit sie für Ihre Organisation relevant sind.

Priorisierte Roadmap

Konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte auf Basis Ihrer bestehenden Infrastruktur und der Ergebnisse der Discovery.

Wie es danach weitergeht

Discovery ist nur der Anfang. Danach beginnt Governance.

Vielleicht sind es drei. Vielleicht dreißig. Die meisten Unternehmen wissen es nicht genau – und genau hier entsteht das Problem: Es braucht zunächst eine Antwort darauf, was bereits existiert. Unsere Agent Discovery schafft die Grundlage dafür, das herauszufinden.

Transparenz ist nur der erste Schritt: Sobald Agenten identifiziert sind, stellt sich die nächste Frage: Wer ist verantwortlich, welche Berechtigungen besitzen sie und wie werden sie langfristig verwaltet? Genau hier beginnt Non-Human Identity Management.

  1. 01
    VerantwortungJede nicht-menschliche Identität braucht einen klaren Owner, definierte Eskalation und regelmäßige Reviews.
  2. 02
    BerechtigungenIdentifizierte Agenten sollten konsequent gegen Least-Privilege-Prinzipien und bestehende Freigaben geprüft werden.
  3. 03
    LifecycleAnlage, Änderungen und Abschaltung müssen in dasselbe Governance-Modell eingebunden werden wie menschliche Identitäten.

Wissen Sie, wie viele KI-Agenten bei Ihnen im Einsatz sind?

Wir helfen Ihnen dabei, bestehende KI-Agenten sichtbar zu machen, Risiken zu priorisieren und die nächsten Governance-Schritte strukturiert festzulegen.

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Wir zeigen Ihnen, wie Sie autonome Agenten und Schatten-KI in Ihrer Organisation sichtbar machen.

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